
Ein internationaler Volontär wacht auf einem palästinensischen Weinberg
Bild: Gordon Matthews
Seit dem 7. Oktober 2023 richtet sich alle Aufmerksamkeit auf Gaza und jetzt auf den Krieg gegen den Iran. Währenddessen hat der Staat Israel mit seiner Regierung, seinen Sicherheitskräften und den jüdischen Siedler*innen auch im Westjordanland kontinuierlich angegriffen. Ein rascher Prozess ethnischer Säuberung wird vorangetrieben. In den letzten zweieinhalb Jahren hat dies ein seit 1967 nie dagewesenes Ausmaß erreicht, so dass sogar der deutsche Außenminister Wadephul von „Siedlerterrorismus“ spricht.
Es gibt dennoch Hoffnung. Davon erzählt Yael Sela, israelische Menschenrechtsverteidigerin und Historikerin. Sie ist in palästinensischen Dörfern und beduinischen Gemeinschaften im besetzten Westjordanland aktiv und Gründerin der „Palestine Solidarity Co-Op“. Sie berichtet von den täglichen Erfahrungen der Palästinenser*innen unter Besatzung, von den Schikanen und der existenziellen Angst vor Vertreibung. Yael Sela wird auch über die Arbeit israelischer, palästinensischer und internationaler Menschenrechtsverteidiger*innen vor Ort sprechen und darüber, wie sie sich gewaltfrei für den Schutz und Widerstand gegen Gewalt einsetzen.
Gemeinsam mit David Lapp-Jost vom Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee (DMFK) wird Yael Seladarüber informieren, was Menschen in Deutschland tun können, um zu helfen.
Snacks aus Israel-Palästina und ein Tisch mit Waren von dort geben Eindruck von der Kultur und der Handarbeitskunst von Frauennetzwerken vor Ort.
